AKTUELLE INFORMATIONEN

In unseren Texten verwenden wir das generische Maskulinum, sprich wir versuchen eine neutrale, nicht direkte Geschlechteransprache für eine bessere Lesbarkeit, einen schnelleren Informationsaustausch und möchten damit männliche, weibliche und nicht-binäre Personen ansprechen.

 

18.07.2022

Cars'n'Coffee Rückblick

"Stadtgeschichte trifft automobiles Kulturgut" - dies war das Motto am 17.07.2022.

Das Wetter war perfekt, der Lack glänzte, ebenso manche Augen beim Anblick dieser zahlreichen Oldtimer. Gemeinsam mit dem "Dresdner Espresso" wurde zu lockeren 'Benzingesprächen' eingeladen. Diesem Aufruf folgten viele Auofreunde und Oldtimerliebhaber, denn diese einzigartige Location ist die ideale Kulisse um Industriecharme mit Kunst und Automobilgeschichte perfekt zu vereinen. 

Hier einige Impressionen mit der Hoffnung auf eine Wiederholung.

 

 

15.07.2022

Rätselrallye startet wieder

- auf den Spuren des Sächsischen Königs.

Liebe Ferienkinder. Endlich Zeugnisse und die Sommerferien beginnen. Damit startet auch wieder unsere "Rätselrallye". Diese steht wieder in zwei Anforderungsstufen für die kleinen wie größeren Rätselfreunde zur Verfügung. Entdeckt damit spannende Details und erfahrt lustige Details aus der damaligen Epoche. Wem das noch nicht genug ist, dem empfehlen wir unsere Familienführung. Danach könnt Ihr mit richtig viel Insiderwissen angeben. Zur Belohnung gibt es natürlich auch ein kleines Andenken.

Wir wünschen Euch viel Spaß und tolle Ferien. Bis bald im Panometer. Wir freuen uns auf Euch.

 

 

11.07.2022

Yadegar Asisi

- auf den Spuren Canaletto´s.

In der Reihe “Sehen & Gestalten” sinniert Yadegar Asisi über das Zeichnen, seine Panoramakunst, Gesellschaft, Menschsein und die Herausforderungen unserer Zeit. Anlässlich des 300. Geburtstagsjubiläums von Canaletto widmet Yadegar Asisi dem Hofmaler der sächsischen Könige nun drei Episoden seiner VideoreiheDie Episoden wurden  auf dem YouTube-Channel des Künstlers veröffentlicht. Aber schauen Sie selbst.

 

 

08.07.2022

Update zum Konzert am 21.07.2022

Der Dresdner Bariton Andreas Scheibner kommt.

Liebe Musikfreunde und Konzertkartenbesitzer.

Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass am kommenden Donnerstag der berühmte Bariton Andreas Scheibner im Panometer Dresden singen wird.


Andreas Scheibner sang im Dresdner Kreuzchores, studierte später an der Musikhochschule Dresden und wirkte ab 1983 als Solist an der Sächsischen Staatsoper. Er sang mit zahlreichen namhaften Orchestern in Europa und den USA und gastierte u.a. an den Opernhäusern in Wien, Stuttgart, Leipzig, Venedig, Tries und Lyon.

Freuen auch Sie sich auf ein einzigartiges Musikvergnügen in einem außergewöhnlichen Ambiente. Tickets gibt es in allen DDV Lokalen, beim SZ Ticketservice oder im Panometer vor Ort. Mehr dazu finden Sie hier.

 

22.06.2022

Cars'n'Coffee

am 17. Juli - Stadtgeschichte trifft automobiles Kulturgut.

Wir laden zu lockeren „Benzingesprächen“ unter Oldtimerfreunden ein. Genießen Siedabei einen leckeren Kaffee von "Dresdner Espresso" an einer spannenden Location mit Industriecharme, dem "Panometer Dresden". Im Mittelpunkt stehen an diesem Tag aber die klassischen Schönheiten und wer sein Oldtimer-Fahrzeug noch besser verstehen will, kann sich von "hoots classic" direkt über ein Sensorsystem zur Frühwarnerkennung beraten lassen.

Genießen Sie glänzenden Chrom, einzigartige Automobilkunst und spürbare Leidenschaft für Geschichte.

Wir freuen uns auf Sie!

30.05.2022

Neues Kombiticket mit der SKD

Panometer Eintritt + Eintritt in die Gemäldegalerie. 

Ab sofort können Sie Ihren Besuch im Panometer Dresden mit einem Besuch der Gemäldegalerie kombinieren und dabei sparen!

Für nur 24€ können Sie das Panometer mit dem aktuellen Panorama "DRESDEN IM BAROCK" sowie die Gemäldegalerie Dresden inklusive aller Sonderausstellungen besuchen. Das Ticket kann an unterschiedlichen Tagen in den beiden Häusern eingelöst werden. 

Im unfangreich sanierten Museumsgebäude präsentieren erstamals die Gemäldegalerie Alte Meister sowie die Skulpturensammlung bis 1800 ihre Werke. Fixpunkte der Dauerausstellung bilden dabei weltberühmte Meisterwerke wie Raffaels Madonna oder auch die Dresdner Veduten Bernardo Bellottos, bekannt unter dem Namen Canaletto. Anlässlich dessen 300. Geburtstages zeigt die Gemäldegalerie noch bis Ende August die Sonderausstellung "Zauber des Realen. Bernardo Bellotto am sächsischen Hof", die selbstverständlich auch mit dem Ticket besucht werden kann. Die Ausstellung zeigt das Leben und Wirken des aus Venedig stammenden Künstlers und ist zugleich Schlusspunkt eines langjährigen Sanierungsprojektes. 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

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11.05.2022

Italienische Nacht

mit Ensemble Principale sowie Franziska Graefe und Katerina Müller. 

Genießen Sie eine musikalische Zeitreise mit italienischen und sächsischen Kompositionen mit unseren Dresdner Musikern von Ensemble Principale.

Als Gastmusikerinnen an den Violinen werden Franziska Graefe und Karina Müller vom Dresdner Barockorchester erwartet. An der Orgel spielt Holger Gehring (Kreuzorganist an der Kreuzkirche Dresden).

Zelebrieren Sie mit uns Canaletto´s 300. Geburtstag mit dieser "Italienischen Nacht". Erleben Sie ein majestätisches Musikvergnügen in dem einzigartigen Ambiente des Panometer Dresden. Tauchen Sie ein, in diese spannende Epoche, entdecken Sie historische Persönlichkeiten und dokumentiertes Zeitgeschehen in dem 360° Panoramakunstwerk von Yadegar Asisi. Lassen Sie sich von einer besonderen Klangcharakteristik beeindrucken und entfliehen Sie für einen Moment in eine andere Gefühlswelt.

Wir laden Sie herzlichst dazu ein!

Der Panometer-Eintritt ist für den 19.05.22 im Ticketpreis inklusive! Genießen Sie vor dem Konzert den Rundgang im 360°- Panorama "DRESDEN IM BAROCK".

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10.05.2022

Barocker Familiensonntag

am 15.05.2022 von 12-15.30 Uhr.

Kommen Sie vorbei und lernen Sie historische Persönlichkeiten aus der barocken Epoche kennen. Diese stehen für gemeinsame Erinnerungsfotos ebenso bereit, wie für Ihre Fragen zur damaligen Mode. Jene war nicht nur aufwendig geschneidert und bestückt, sondern auch richtig schwer und wie wir wissen, war die frühere Hygiene etwas anders als heute.

Ein besonderes Highlight wird aber ein kleiner Einblick in die Fächersprache sein. In kleiner Gruppe erhalten alle Interessierten faszinierende Einblicke in die nonverbale Kommunikation vor 300 Jahren. 

Also, warum nicht eine unterhaltsame Zeitreise mit spannenden Fakten mit der ganzen Familie unternehmen? Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

28.04.2022

300 JAHRE CANALETTO

Panometer Dresden feiert den ganzen Monat Mai.

Der venezianische Maler Bernardo Francesco Paolo Ernesto Bellotto – genannt Canaletto ist mit Dresden eng verbunden. Seine Veduten sind nicht nur weltbekannt, sondern auch Grundlage unseres 360° Panoramabildes „DRESDEN IM BAROCK“ des Künstlers Yadegar Asisi. Dementsprechend zelebrieren wir Canaletto`s 300. Geburtstag im kompletten Monat Mai.

Für Yadegar Asisi waren die Veduten des Venezianers bei der Entstehung der Ausstellung unverzichtbar: „Canaletto ist nicht nur ein höchst präzises Dokument der architektonischen Strukturen und Räume Dresdens, sondern auch ein unerschöpfliches Dokument der Patina der Stadt. Ohne ihn würden wir nicht in dieser Tiefe wissen, wie sich das Augusteische Zeitalter wirklich angefühlt hat.“

Anlässlich des Jubiläums widmet Asisi dem Hofmaler der sächsischen Könige nun drei Episoden seiner Videoreihe sehen&gestalten. Die Episoden werden ab dem 20. Mai wöchentlich auf dem YouTube-Kanal des Künstlers veröffentlicht.

Zudem gibt es jeden Freitag und Samstag, um 13 Uhr, eine 60-minütige »Canalettoführung«. Diese bietet spannende Hintergrundinfos zu dem Maler und seine Schaffenszeit in Dresden. Eine vorherige Anmeldung wird empfohlen.

Am 15.05.2022 findet unser »Barocker Familiensonntag« statt. Hier flanieren Künstler:innen in barocker Kleidung von 12-15.30 Uhr durch unsere Veranstaltungsräume und stehen den Besuchern nicht nur für Fotos zur Verfügung, sondern beantworten auch gern die eine oder andere Frage zu der damaligen Mode. Zudem erhalten an diesem Tag unsere kleinen Gäste einen 15-minütigen Einblick zum Thema „Fächersprache“ um 13, 14 oder 15 Uhr. Im Anschluss erhalten sie eine kleine Erinnerung daran.

Musikalisch geht es am Donnerstagabend, 19.05.2022 um 19 Uhr weiter. Die Dresdner „Ensemble Principale“ entführen zu einer »ITALIENISCHEN NACHT« . Unterstützt werden die Musiker von Holger Gehring an der Orgel und Franziska Graefe wie Karina Müller mit ihren Violinen.

Ein besonderes Highlight bildet, neben der Sonderausstellung „Barock erleben“, eine Camera obscura am Ende der Ausstellung. Über den ganzen Monat hinweg können unsere Besucher sich ausprobieren und die Arbeitsweise von Canaletto erkunden.

Damit noch nicht genug: Im Panometer Café können Sie ein »Canaletto-Gedeck« wahlweise mit Zitronen- oder Schokokuchen, verfeinert mit einem leckeren Cappuccino, bestellen. Und bevor es nach Hause geht, verschicken Sie doch noch eine Postkarte mit einer Canaletto-Briefmarke...

Zelebrieren Sie mit und genießen Sie eine Zeitreise der besonderen Art. Wir freuen uns auf Sie!

27.04.2022

Ralf Nürnberger im Interview

Teil 1 unseres spannenden Gespräches.

Unsere Aufregung steigt. Am Dienstag, dem 17. Mai 2022 erwarten wir Ralf Nürnberger zu seiner Lesung aus seinem gleichnamigen Roman »Canaletto – Seine Jahre in Dresden« im Panometer Dresden.

Ralf Nürnberger ist bekannter Regisseur, Bühnenbildner, Übersetzer und Autor. Viele Jahre lebte und wirkte er unter anderem auch in Dresden als Oberspielleiter an der Staatsoperette Dresden. Während dieser Zeit inszenierte er dort Operetten, Musicals und Spielopern, wie zum Beispiel den „Barbier von Sevilla“ und „Martha“.

Doch nicht nur seine Vita ist eindrucksvoll, auch als Person ist Ralf Nürnberger beeindruckend und seine Erzählungen sind es sowieso. Grund für uns, ihn zum Gespräch zu bitten.

Herr Nürnberger, Sie sind Regisseur, Bühnenbilder, Übersetzer und Autor. Allein Ihr Lebenslauf einschließlich Ihrer Erlebnisse können ganze Romane füllen. Dennoch haben Sie sich mit Ihrem ersten Roman 2015 dem venezianischen Künstler Canaletto gewidmet. Wie kam es dazu. Was oder wer hat Sie bewegt?

Als 2003 meine Rückkehr nach Berlin bevorstand, wollte ich meinen Abschied von Dresden finden. Schließlich hatte ich dort dreizehn Jahre lang mit meiner Familie gelebt. Ein Dresdner bin ich trotzdem nie geworden. Die Stadt betrachtet sich im Spiegel der Vergangenheit. Berlin ist chaotische Gegenwart. Aber ich habe sehr gerne in "Elbflorenz" gewohnt und gearbeitet. Ich wollte zum Abschied die rückwärtsgewandte Barockfaszination der Dresdner ergründen. Alle redeten vom Canaletto-Blick, und auf dem Theaterplatz sah ich nur Bauten aus dem 19. Jahrhundert - bis auf die Hofkirche und eine Ecke vom Schloss. Canalettos Name taucht überall in der Stadt auf. Doch wer war er? Was hat ihn angetrieben? So kam mir die Idee, diesem "urdresdner" Künstler und der Stadt in der er wirkte nachzuspüren.

Gibt es dennoch etwas, was Sie als Berliner an Sachsen – und speziell Dresden faszinierte?

Was mir an Dresden und Sachsen gefällt ist schnell gesagt, die Liebe zur Kultur. Zwei Weltspitzenorchester. Dresden und Leipzig. Die höchste finanzielle Förderung für Theater und Kunst eines Landes bundesweit. Museen und Galerien von Weltruf. Dazu kommt eine wunderschöne Umgebung, die Elbe und die Sächsische Schweiz. Die Dresdner wissen gut zu leben.

Herr Nürnberger, in Ihrem ersten Roman erzählen Sie sehr unterhaltsam von der Ankunft Canalettos in Dresden, aber auch von den Intrigen gegen Chiaveri oder den Einfluss Brühls. Es entsteht ein sehr eindrucksvolles Bild vom Alltagsleben der Barockresidenz sowie von der Verschwendung und dem selbstgefälligen Prunk des Hofes. Woher bekamen Sie die realistischen Details und wie lange haben Sie dafür recherchiert?

Für jeden meiner Romane habe ich lange recherchiert. Bei Canaletto waren es eineinhalb Jahre. Da wurden  Bibliotheken, Archive und Museen durchstöbert, bevor der erste Satz entstand. Das war für mich keine Umgewöhnung, denn auch für meine Inszenierungen habe ich stets sorgfältig recherchiert.

Eine Frage haben wir noch... Wenn Sie eine Person aus der Augusteischen Epoche treffen dürften, wen würden Sie wählen und warum?

Canaletto würde mich als Gesprächspartner interessieren, um herauszufinden, ob ich ihm mit meiner Beschreibung nahegekommen bin. Ein Glas Wein mit Bernardo Bellotto im Taschenberg-Palais. Das wäre schön. Er fing durch meine Beschäftigung mit ihm und seiner Zeit an, in mir zu leben. Ich glaube, wir würden uns verstehen.

 

27.04.2022

Ralf Nürnberger im Interview

Teil 2 unseres spannenden Gespräches.

In unserem ersten Teil wollten wir mehr über den Autor und seine Zeit in Dresden wissen. Heute geht es um die Beziehung zu Yadegar Asisi und die gemeinsame Schaffenszeit.

Herr Nürnberger, in Ihrer Heimatstadt Berlin haben Sie vor vielen Jahren Yadegar Asisi durch einen Zufall persönlich kennengelernt. Was war Ihr erster Eindruck vom Künstler?

Asisi war und ist unglaublich fleißig. Als ich ihn in Berlin kennenlernte, saß er von morgens bis abends an seinen Projekten. Das ist heute noch so. Dennoch hat er sich eine kindliche Lust am Gestalten bewahrt, die mir von Anfang an sympathisch war. Ich meine, ein Künstler muss auch Kindskopf sein. Bald nach unserem ersten Treffen kam mir die Idee, mit dem muss ich in den Buddelkasten "Theaterspielen".

Im Laufe der Zeit haben Sie einige spannende Projekte gemeinsam umgesetzt. Zum Beispiel stammten die Bühnenbilder wie der „Bettelstudent“, 2013, Seebühne Mörbisch oder „Die Zauberflöte“, 2004 an der Oper Leipzig sowie „Martha“ und „West-Side-Story“ 2002 an der Staatsoperette Dresden vom Künstler Yadegar Asisi während Sie der Regisseur dieser Werke waren. Gestaltet es sich schwierig, wenn zwei so kreative, präsente Ausnahmetalente aufeinander treffen oder entstehen eher unvorstellbar wertvolle Synergien?

Wir haben uns nie in die "Wolle" bekommen. Er hatte sein Arbeitsfeld und ich meines. Asisi wusste, im Theater bin ich sein Blindenhund und ich wusste, bei seiner Kunst ist er es für mich. So nahmen wir uns nichts weg. Im Gegenteil, wir konnten uns gegenseitig anregen, motivieren und steigern. Ich wusste, wenn wir unsere künstlerischen Ziele in Vorgesprächen genau geklärt hatten, konnte ich ihm auch bei großen und komplizierten Projekten bei der Umsetzung blind vertrauen. Er hat mich nie enttäuscht. Merkwürdig, dass kein anderer Regisseur je auf die Idee kam, mit ihm zu arbeiten.

Zum 360° Panorama „Dresden im Barock“ erschien 2015 Ihr erster historischer Roman. Drei Jahre später erschien der zweite Roman „Der Altar“, der über die Ausgrabungs- und Ausstellungsgeschichte des Berliner Pergamonaltars informiert - ebenfalls eine asisi EDITION. Sind noch weitere Romane geplant? Eventuell sogar zu den anderen Panoramabildern?

"Dresden im Barock" brachte Asisi dazu, meinen in Arbeit befindlichen Canaletto-Roman bei sich herauszubringen. Wie ich auf die Buchidee kam, habe ich bereits angedeutet, es geschah nicht durch das Barock-Panorama. Beim Altar-Roman war es anders. Asisi bereitete Pergamon vor und fragte mich, ob mir dazu etwas einfallen würde. Das tat es. Der Pergamonaltar. Auch jetzt habe ich einen Roman beendet, den Asisi herausbringen will, sobald er sein Panorama-Projekt ausstellt, das kann jedoch noch ein Weilchen dauern. Da ich die letzten Jahre nur recherchiert und geschrieben habe, möchte ich eine Weile nicht der Sklave meines Laptops sein und ein wenig in mich gehen. Die Zeit wird mehr verraten.

Ob unsere Besucher am 17. Mai 2022 mehr erfahren werden? Spannend und unterhaltsam wird der Abend mit Ralf Nürnberger allemal - vielleicht auch mit dem einen oder anderen Geheimnis...

Wer noch kein Ticket hat, kann dieses an der Abendkasse im Panometer Dresden kaufen oder vorab in allen DDV Lokalen oder online über etix

 

07.04.2022

TOP Ausflugsziel 2022 Sachsen - AWARD

Seit dem 07. April 2022 sind wir nun offizieller Besitzer dieser wunderbaren Auszeichnung.

Grundlage waren über 6,68 Millionen Gästebewertungen von familienausflug.info. Das Panometer Dresden erreichte damit Platz 7 in der Wertung "TOP Ausflugsziel 2022 Sachsen".

Allein bei 7334 Familienausflugszielen in Deutschland, darunter 73 in Sachsen, macht uns diese Platzierung stolz aber auch dankbar.

Wir werden auch weiterhin Alles geben, damit Ihre kleine Zeitreise zu einem unvergesslichen wie entspannten Familienausflug wird. Bleiben Sie gespannt, denn bereits für Mai sind wieder tolle Aktionen rund um Canalettos 300. Geburtstag geplant!

 

28.03.2022

FRÜHLINGSKONZERT - ein kleiner Rückblick

Am 24.03.2022 fand das erste Konzert unserer neuen Konzertreihe mit »Ensemble Principale« statt.

Die drei Musiker Sebastian Böhner, Linus Krimphove und Jakob Wagler von »Ensemble Principale« entführten ca. 120 Gäste mit französischen, italienischen und englischen Kompositionen im frühlingshaften Gewand in eine andere Gefühlswelt. Unterstützt wurden sie von der bezaubernden Simone Geyer an der Harfe und den bekannten Kreuzorganisten Holger Gehring mit seiner Orgel.

Fasziniert lauschten die Besucher diesem besonderen Konzert im einzigartigen Ambiente unseres Panometer Dresden. Perfekte Untermalung für diesen unvergesslichen Abend bot sich natürlich mit dem 360° Panoramakunstwerk »Dresden im Barock« von Yadegar Asisi.

Viele nutzten das Angebot, um vorab durch die Begleitausstellung zu schlendern oder in das beeindruckende Rundbild einzutauchen, um dann gemütlich den barocken Klängen zu lauschen.

Eine kleine Zeitreise für den einen, ein ungewöhnlicher Donnerstagsabend für den anderen, aber ein unvergleichliches Event für jeden Gast.

Wer diesen musikalischen Abend verpasst hat, kann bereits im Mai das nächste Konzert genießen.

Am 19. Mai 2022 laden Ensemble Principale mit Holger Gehring zur »Italienischen Nacht«. Diesmal werden sie von gleich zwei Damen unterstützt. Freuen Sie sich auf Franziska Graefe und Karina Müller mit ihren verzaubernden Violinenmelodien.

ZUR »ITALIENISCHEN NACHT«   ZUR BILDERGALERIE 

17.03.2022

Frühlingskonzert mit Simone Geyer

Unser Interview mit der Solo-Harfenistin.

In unserem letzten Beitrag haben wir Tonis Fehse vom »Ensemble Principale« befragt.
Heute haben wir Simone Geyer zu Gast. Sie ist eine begnadete Harfenistin und hat bereits in einigen Orchestern deutschlandweit gespielt. Seit vielen Jahren ist sie nun eine feste Größe in der Staatsoperette Dresden. Am 24. März wird Simone Geyer mit ihrer Harfe im Panometer Dresden beim Frühlingskonzert für sanfte Klänge sorgen.

Simone, schon mit 10 Jahren hast du angefangen zu spielen - Wie kam es dazu, dass du dich für die Harfe entschieden hast?

Meine Eltern sind auch Musiker, so war ich schon von klein auf in Konzerten, die mein Vater dirigiert hat und lernte alle Orchesterinstrumente kennen. Ich hatte Klavierunterricht bei meinem Vater und ein bisschen Geige spielen bei meiner Mutter ausprobiert. Als ich 10 war durfte ich mir ein Instrument aussuchen. Diese goldene Harfe hat mich schon immer total fasziniert und ich mochte es, wie sich die Atmosphäre in der Musik ändert, sobald die Harfe im Orchester spielt, also fing ich an, Harfe zu spielen.

Wann war für dich klar, dass du Berufsmusikerin werden möchtest? Hattest du als Kind auch andere Berufsträume?

Ich habe mich während der Schulzeit auch sehr für Sprachen und Kunst interessiert, konnte mir aber nicht vorstellen, etwas davon zum Beruf zu machen. Meine ältere Schwester studierte Musik, ich dann auch und nach mir mein Bruder, und wir sind alle bei der Musik geblieben.

Wie viele Stunden am Tag spielst du Harfe? 

Das kommt darauf an, was ich vorzubereiten habe und wie viel Dienst ich an der Staatsoperette bzw. wie viel Zeit ich habe. Zwischen 1-3 Stunden würde ich sagen. Und manchmal auch gar nicht.

Gibt es einen Moment in deiner musikalischen Karriere, der dich besonders geprägt hat oder an den du dich ganz besonders erinnerst?

Als ich das Probespiel an der Staatsoperette gewonnen habe. Und manche besonders schönen Konzerte mit tollen Kammermusikpartnern oder Orchestern und Dirigenten. 

Welche Art von Musik spielst du am liebsten und welche Musik hörst du gerne privat?

Ich spiele sehr gerne französische Musik des Impressionismus, Fauré, Debussy, Satie… und Bach! Privat höre ich gerne alles Mögliche, Folk, Jazz, Chansons und Musik zum Tanzen mit meinem Liebsten, Salsa und Tango…, klassische Musik eher weniger.

Gibt es Ziele, die du in deiner Karriere als Harfenistin unbedingt noch erreichen möchtest und auf die du hinarbeitest?

Ich würde sehr gerne mal „La Bohème“ spielen… außerdem habe ich angefangen, mich mit Improvisation und Jazz auf der Harfe zu beschäftigen, frei und ohne Noten zu spielen, darin möchte ich gerne noch besser werden.

Wer jetzt diese begabte wie äußerst sympathische Simone Geyer live erleben möchte, kann dies bei unserem Frühlingskonzert am 24.03.2022.

Genießen Sie ihr wohlklingendes Harfenspiel in Symbiose mit dem Trompetenspiel von Ensemble Principale in dem einmaligen Ambiente des alten Gasspeichers. Wir laden Sie herzlichst dazu ein.

 

07.03.2022

Wer ist Ensemble Principale?

Wir haben neugierig nachgefragt.

»Ensemble Principale« – das sind sechs großartige Trompeter aus dem Raum Dresden und einer gemeinsamen Leidenschaft: ihrer Liebe zur Barockmusik.

Alle Musiker beschäftigen sich – neben ihrer Anstellung als Solotrompeter an sächsischen Orchestern und Musikschulpädagogen - schon seit längerem mit Musik vergangener Epochen. Die Corona-Krise und die damit verbundene Verschnaufpause gab weitere Impulse zur Entstehungsgeschichte des »Ensemble Principale«. Der Grundstein wurde aber vorrangig durch den geschichtlichen Hintergrund der Residenzstadt Dresden gelegt.

Fast schon naheliegend, dass eine gemeinsame Konzertreihe mit den sympathischen Trompetern im Panometer Dresden entstehen musste.

Wir haben mit Toni Fehse (2.v.r. im Bild), Mitglied des »Ensemble Principale«, freischaffender Trompeter und Musikschullehrer, gesprochen.

Toni, deine Laufbahn ist beeindruckend. Es fehlt leider der Platz, alle Stationen aufzulisten, daher sei an dieser Stelle erwähnt, dass du unter anderem das Fach "Trompete“ am Heinrich Schütz Konservatorium sowie an der Musikschule Sächsische Schweiz E.V.in Sebnitz unterrichtest. Was ist das besondere für dich an deiner Lehrtätigkeit?

Das Spannende am Einzelunterricht ist, dass jeder Schüler anderes ist und man sich Gedanken machen muss, wie man den Lernweg des Trompetenspiels immer ein wenig individueller gestaltet. Die Arbeit hört man meist erst einige Jahre später sehr deutlich, weil in der Regel die Erfolgsschritte sehr klein sind. Aber dann ist es großartig, wenn man merkt, was der Schüler alles erreicht hat. 

Du spielst selbst seit deinem 10. Lebensjahr Trompete. War es schon immer dein Wunschinstrument oder wolltest du auch mal ein anderes erlernen?

Seit meiner frühen Kindheit sollte es immer die Trompete sein. Wahrscheinlich nicht nur, weil es eines der lauteren Instrumente war, sondern auch so schön glänzte. Andere Instrumente kamen in meinem Kosmos gar nicht vor. Die Musik stand immer im Fokus und die Vorstellung als Lebensaufgabe Musik mit diesem Instrument zu machen, begeisterte mich ungemein.

 Toni, was macht für dich die Faszination dieses Blechblasinstrumentes aus?

Für viele Trompeter ist die Trompete die Königin unter den Blechblasinstrumenten und ich mache da keine Ausnahme. Der Klang, der Glanz, die Vielseitigkeit. Mit diesem Instrument ist es nahezu möglich ein enormes Spektrum unterschiedlichster Musikstilrichtungen abzudecken. Bei Ensemble Principale ist jeder Musiker von der besonderen Klangcharakteristik und Stilistik der "Alten" Musik fasziniert und jede Gelegenheit wird dazu genutzt, gemeinsam die Barocktrompeten auszupacken. Als Musiker bzw. Ensemble ist es dabei wichtig, auf den Glanz und Klang alter Traditionen hinzuweisen und trotzdem seinen modernen Schliff beizubehalten.

In unserer Konzertreihe MUSIK IM PANOMETER habt ihr verschiedenste, ebenfalls hochkarätige Gastmusiker mit anderen Instrumenten eingeladen. Warum?

Nach unserem ersten Panometer Konzert im vergangenen September kam die Idee auf, eine Konzertreihe zu gründen und wir wollten ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammenstellen, welches auch nicht nur die Trompeten in den Vordergrund stellt. Es soll zudem aufzeigen wie wandelbar Barocktrompeten einsetzbar sind und diese wunderbar mit anderen Instrumenten harmonieren können. Dabei entdeckt man, dass die Trompete auch sehr melodiös, fast lyrisch erklingen kann und nicht immer nur Signalinstrument war und ist.

Wer jetzt mehr über Toni Fehse und das »Ensemble Principale« oder die Faszination Barocktrompeten erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zum Frühlingskonzert am 24.März 2022 im Panometer Dresden oder schaut auf deren Homepage vorbei.