Fascination 360° Panorama

Dive into a new world: The artist composes his 360-degree artworks from numerous photographs, drawings, and paintings. These are created from countless image layers on the computer before being printed onto large fabric panels, carefully assembled, and staged within circular buildings. The panoramic images in Dresden reach an impressive height of 27 meters and span a circumference of 106 meters. In total, approximately 3,000 square meters of fabric were printed and 4,000 meters of thread were used in their construction.

 

Eintauchen in andere Welten und Zeiten

Der Künstler Yadegar Asisi hat eine Kunstform geschaffen, welche weltweit einmalig ist.

Seine 360° Panoramen entführen in andere Welten und gelten als größte Kunstwerke ihrer Art. In Dresden wurden bisher seine zwei stadtbezogenen, geschichtsträchtigen Riesenrundbilder »DRESDEN IM BAROCK« oder »DRESDEN 1945« in einem ehemaligen Gasometer im Wechsel ausgestellt. 2024 kam erstmals ein Naturpanorama des Künstlers nach Dresden. Das 360° Panorama »AMAZONIEN« begeisterte Gäste von nah & fern.

Nach diesem großen Erfolg bringt Yadegar nun ein zweites Naturwunder nach Dresden: »GREAT BARRIER REEF – Wunderwelt Korallenriff«.

Im Panorama ist der Mensch der Regisseur seines eigenen Blickes. Die Gäste erarbeiten sich durch das Gehen in eigener Geschwindigkeit das Thema, bestimmen selbst das Tempo ihrer sinnlichen Erfahrung. 

Yadegar Asisi

Schon gewusst?

Der Begriff "Panorama" wird vielfältig genutzt. Erfunden wurde er allerdings von einem Maler im 18. Jahrhundert - Robert Barker. Der Ire, der in Schottland lebte, ging eines Tages in einem Park in Edinburgh spazieren, schaute sich um, und überlegte: Wenn ein Maler eine Leinwand aufstellt, verdeckt sie genau das, was er zeichnen möchte. Er begann also, genau das zu zeichnen, was sich hinter seiner Leinwand verbarg. Als er seine Zeichnungen auf der ersten Leinwand fertiggestellt hatte, ließ er sie stehen und stellte eine weitere Leinwand direkt neben der ersten auf. So fuhr er fort, bis er sich einmal um 360° gedreht und sich der Leinwand-Kreis um ihn geschlossen hatte. Barker nahm seine Leinwände mit in sein Atelier, platzierte sie in der richtigen Reihenfolge und stellte sich in die Mitte. Er merkte, dass der Betrachter so das Gefühl hatte, als wäre er selbst in dem besagten Park in Edinburgh. 

 

Das Phänomen: Der Betrachter steht in einem realen Bezug zum eigenen Körper. Er sieht das Bild im Maßstab 1:1. Das Wort "Panorama" (griechisch pan ("all") und horama ("Sicht")) war geboren. 

Bei der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 wurden die letzten gemalten Panoramen gezeigt. Mit dem technischen Fortschritt wurden sie vom Film und der Fotografie abgelöst. Yadegar Asisi entdeckte 1993 das Medium Panorama für sich und entwickelt sie mit neuester Technik kontinuierlich weiter.